Freitag, 30. September 2016

Der ArbeitgberREPORT - die Alternative zum Image-Video?!

Heute habe ich das Vergnügen Sascha Baron zu interviewen über sein Fachgebiet - Arbeitgebervideos. Sascha ist Videojournalist und Geschäftsführer der DREILANDMEDIEN GmbH, mit welcher ich vor wenigen Monaten das Vergnügen hatte zusammen zu arbeiten. Damals haben wir dann auch über sein neues Format - den ArbeitgeberREPORT gesprochen. Damals befand sich dieses Projekt noch in der Planung und heute ist es mittlerweile schon umgesetzt.

Was genau unterscheidet es von anderen Arbeitgeber-Videos und warum gibt es so wenige Spezialisten auf diesem Themenfeld? Lest selbst!



Tim Verhoeven: Für alle Leser, die dich und deine Agentur noch nicht kenne: Stell dich doch bitte kurz meinen Lesern vor.

Sascha Baron: Mein Name ist Sascha Baron. Ich bin gelernter Videojournalist und Geschäftsführer der DREILANDMEDIEN GmbH. Mein Kreativteam und ich produzieren seit über sieben Jahren Filme und Reportagen für mittelständische und große Unternehmen. Dabei haben wir uns auf die Produktion von authentischen Recruiting-Videos und Arbeitgebervideos spezialisiert. Zu unseren Kunden gehören beispielsweise die LVM Versicherung, unitymedia oder die Schaeffler Gruppe. Unsere Filme haben eine journalistische Handschrift und sind sehr nah am Menschen. Und dadurch sehr authentisch. Gerade unsere Interviews mit Mitarbeitern sind ein wichtiger Bestandteil für glaubwürdige Filme. Hier hilft auch meine langjährige Erfahrung als Radio- und Fernsehjournalist.

"Manchmal sind unsere Dreharbeiten eine Mischung aus Coaching und Videoproduktion"

Tim Verhoeven: Wir haben zusammengearbeitet, um für ein Online-Auswahlverfahren ein Intro-Video produzieren zu lassen. Was sind aus deiner Sicht die Besonderheiten bei einem solchen Format?

Sascha Baron:Bei einem Intro-Video wird der Bewerber direkt angesprochen. Es geht es darum, den Bewerber zu motivieren eine Bewerbung zu loszuschicken oder an einem Auswahlverfahren teilzunehmen. Man könnte sagen ein Video „Call-to-Action“. Dabei spricht in der Regel der Personalverantwortliche des Unternehmens direkt in die Kamera. Der Blick in die Kamera ist nicht ganz einfach und erfordert etwas Übung. Das erfordert unsererseits Fingerspitzengefühl bei den Dreharbeiten, da wir es ja nicht mit Fernsehprofis oder professionellen Sprechern zu tun haben. Die Dreharbeiten sind eine Mischung aus Coaching und Videoproduktion. Da lassen wir uns viel Zeit.

Tim Verhoeven: Als wir damals eine entsprechende Agentur gesucht haben, hat es länger gedauert. Woran liegt das deiner Meinung nach, dass sich darauf noch niemand spezialisiert hat?

"Welcher Bewerber will den klassischen Imagefilm
heute noch sehen?"

Sascha Baron:Kurz gesagt, weil solche Art von Videos journalistisches Handwerk erfordern. Die meisten Agenturen arbeiten aber mit klassischen Werbefilmern zusammen. Wenn ich darf, werde ich das noch etwas erläutern: Agenturen waren es in den letzten Jahrzehnten gewohnt werbliche Filme zu produzieren. Denke an den klassischen Imagefilm mit beeindruckenden Bildern und bedeutungsschwerer Off-Stimme. Doch wer will sowas heute noch sehen? Oder anders ausgedrückt: Wen kann ich mit solchen Filmen noch erreichen? Viele Agenturen haben noch nicht verstanden: Die sozialen Medien haben die Sprache im Netz völlig verändert. Die Kommunikation ist persönlicher, konkreter und direkter geworden. Will ich also bei meiner Zielgruppe Gehör finden, muss ich die Kommunikation entsprechend anpassen. So nutzen wir viele Elemente aus journalistischen Beitragsformen wie Reportage oder Interview um spannende, kreative und glaubhafte Filme zu produzieren.

Tim Verhoeven: Als wir miteinander gesprochen haben, erzähltest du mir vom „ArbeitgeberREPORT". Was genau hat es damit auf sich?

Sascha Baron: Neben unseren individuellen Auftragsproduktionen wollten wir ein eigenständiges Format für Arbeitgebervideos zu entwickeln. Die Idee war, den Bewerber sprichwörtlich an die Hand zu nehmen und in 100 Sekunden durchs Unternehmen zu führen. Er lernt seine zukünftigen Arbeitskollegen kennen und erfährt etwas über Arbeitsprozesse und Arbeitsklima. Der Film sollte sehr dynamisch und realitätsnah die Arbeitsprozesse darstellen. Außerdem sollte er nicht länger als 2 Minuten dauern. So ist der ArbeitgeberREPORT  entstanden. Ein sehr dynamisches, echtes und kompaktes Arbeitgebervideo. Ein Beispiel dazu gibt es hier.

Tim Verhoeven: Was unterscheidet den ArbeitgeberREPORT von anderen Formaten?

Sascha Baron: Der ArbeitgeberREPORT ist ein eigenständiges Videoformat mit festem Ablauf und Layout. Der Kunde kann sich also vorher den Film angucken und weiß genau was er bekommt und wie die Produktion abläuft. Die Videoproduktion baut auf einem von uns entwickelten Kreativkonzept auf. Das ist völlig neu. Bei klassischen Produktionen wird das Konzept erst nach Auftragsvergabe entwickelt. Das ist aber auch kosten- und zeitintensiv.


Beim ArbeitgeberREPORT brauchen wir keine aufwändige Vorplanung. Das spart Produktionskosten. So können wir den ArbeitgeberREPORT für unter 5.000 Euro zum Festpreis anbieten. Das ist vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen interessant, die nur ein kleines Budget für Personalrecruiting haben.


Was uns wichtig war: Der ArbeitgeberREPORT soll sich deutlich von klassischen Arbeitgebervideos unterscheiden. So nehmen wir konsequent die Bewerberperspektive ein und begleiten den zukünftigen Mitarbeiter mit der Kamera beim Rundgang durchs Unternehmen. Wir beantworten in 100 Sekunden genau die Fragen, die Bewerber wichtig sind: Wie sieht mein Arbeitsplatz aus? Wie ist das Arbeitsklima? Warum ist das Unternehmen ein guter Arbeitgeber.

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